Klein aber oho! – für Handgelenk und Co.

Sie bestimmen IT-Konferenzen, sie sorgen für Diskussionen und besitzen großes Potential: Wearables – kleine, tragbare Computer, die eine ideale Ergänzung zum Smartphone bzw. Tablet darstellen und damit Privat- und Berufsleben komfortabler gestalten. Mittlerweile greifen die Gesundheits- und Fitnessbranche, aber auch der
öffentliche Dienst sowie Außendienste verschiedener Branchen immer mehr darauf zurück. Im Weihnachtsgeschäft werden Sie als Fitnesstracker und Co. ein Renner sein.

Sie laufen flink durch den Park und tragen etwas ums Handgelenk. Es blinkt, summt und vibriert nicht nur, sondern zeichnet nebenbei unterschiedliche Werte auf, dazu wird der Puls gemessen. Auch Musik kann gehört sowie SMS und E-Mails gelesen werden. All das funktioniert mit einer Smartwatch – ein kleines Gerät mit einer großen Wirkung. Das Smartphone kann somit beim Joggen dauerhaft in der Tasche bleiben. Je nach Modell und Displaygröße besteht sogar die Möglichkeit, im Internet surfen.

Ein smartes Armband, das hierfür gleichermaßen verwendet werden kann, zählt nicht nur den gesamten Tag die zurückgelegten Schritte, sondern warnt darüber hinaus vor zu viel Sonne, zeichnet Schlafphasen auf. Wer Abenteuer und Adrenalinkitzel spüren möchte, nimmt auf seine Tour am besten eine Action-Kamera mit, die – auf dem Kopf tragend – Bilder aus perfekter Perspektive liefert.

Neben Smartwatches, Armbändern, Fitnessuhren und Kameras gibt es ferner Fitness-Brustgurte, Kleider mit kleinen angebrachten LED-Lämpchen, Sport-BHs mit integriertem Schrittzähler, T-Shirts, die den Herzschlag messen, und Jacken, die mit einer Navigationshilfe ausgestattet sind. In Planung sind weiterhin sogar Schuhe, welche alle relevanten Daten sammeln und durch Temperaturveränderungen noch optimaler an die Füße des Trägers anpassen können. Nicht nur die Sportskanonen haben daran Gefallen gefunden, auch in der Berufswelt steigt der
Einfluss von Wearables kontinuierlich.

Daten wichtiger als Hardware

Beispielsweise die Gesundheitsbranche beginnt die Vorteile von Wearables zu nutzen. Besonders wichtig ist die Datengewinnung mittels Sensoren. Bei jedem, der ein Armband trägt, kann der Gesundheitszustand permanent überwacht werden – egal ob bei Diabetes, Herzproblemen oder anderen Erkrankungen. Da alles aufgezeichnet wird, wird der Patient wesentlich eher, noch dazu konkreter als bis dato behandelt.

Für ältere Menschen, die schlecht laufen können, gibt es Armbänder, welche mit Fallsensoren ausgestattet sind. Sobald es zu einem Sturz kommt, wird automatisch der Alarm ausgelöst. Für Gehörlose wiederum wurde ein Armband entwickelt, das übersetzen kann. Dabei werden die Bewegungen der Gebärdensprache aufgenommen und in Klartext
umgewandelt.

Zwischen Hype und Streit

Vorteile:

  • Permanente Verfügbarkeit
  • Zeitersparnis
  • Selbstkontrolle (u.a. beim Fitness-Training)
  • Flexible Displays, mehr Design – Schmuckstückcharakter

Nachteile:

  • Relative geringe Akkulaufzeit (maximale zwei Tage)
  • Permanent Verbindung mit dem Nutzer bei
  • Datensammlung
  • Datenmissbrauch

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Der Wearables-Markt wächst unaufhaltsam. Und Artikel – wie zum Beispiel die Smartwatch – sind auf dem besten Weg, zu einem Massenprodukt zu werden. Der Abverkauf im Weihnachtsgeschäft ist bereits kräftig gestartet. Und zukünftig werden die mobilen Begleiter mit noch mehr Features ausgestattet sein. Unter Umständen mit einem Airwriting-System, mit welchem E-Mails, Messenges und SMS in der Luft geschrieben werden können…

Informationen zu Wearables und passende Produkte für den Gabentisch erhalten Sie im qualifizierten Telekommunikationsfachhandel.

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